Die Zisterzienser der strengeren Observanz, umgangssprachlich auch Trappisten genannt, sind ein Orden in der römisch-katholischen Kirche. Bekannt sind die Trappisten für ihre Abgeschiedenheit, ihre strenge Askese und ihre Vorliebe für körperliche Arbeit.
Apropos Arbeit: das Bierbrauen ist solch eine. Ursprünglich diente das Bierbrauen der Selbstversorgung und dem Klosterunterhalt, oft als nahrhaftes „Fastenbier“. Echtes Trappistenbier wird heute in neun (Stand 2026) zertifizierten Klöstern unter Aufsicht der Mönche hergestellt. Davon befinden sich fünf in Belgien (Chimay, Orval, Rochefort, Westmalle, Westvleteren), zwei in den Niederlanden (La Trappe, Zundert) und je eines in Italien (Tre Fontane) und in England (Mount St. Bernard).
La Trappe Trappist wird seit 1884 von der Bierbrouwerij de Koningshoeven auf dem Gelände der Zisterzienserabtei Onze Lieve Vrouw van Koningshoeven in Berkel-Enschot (Gemeinde Tilburg) gebraut.
Der Name La Trappe stammt aus der französischen Abtei Notre-Dame de la Grande Trappe in der Normandie Soligny-la-Trappe, auch bekannt als La Trappe.
Ein „Trappist" wird nach den Regeln des Heiligen Benedikt (Regula Benedicti) gebraut und muss eine Reihe von strengen Kriterien erfüllen, bevor es diesen Namen tragen kann:
Für den Brauprozess werden in der niederländischen Brauerei La Trappe, so heißt es auf der Internetseite der Brauerei, ausschließlich natürliche Zutaten wie Hopfen, Gerste, Hefe und eigenes Quellwasser verwendet. Die Gärung findet mit einer Hefeart statt, die insbesondere bei 18 bis 20 °C aktiv ist. Das Bier wird mit Hefe und Zucker in Flaschen abgefüllt. La Trappe gärt in der Flasche nach und kann so seine besonderen Aromen entwickeln.
Nou, proost!
Beim Genever handelt es sich um einen Wacholderschnaps auf Gersten- oder Roggenmalzbasis. Der Alkoholgehalt beträgt mindestens 35 Prozent. Seinen Ursprung hat das Getränk in den Niederlanden und in Belgien, das zur Zeit der Entstehung des Genevers noch zum Königreich Niederlande gehörte.
Die Geschichte des Genevers reicht, laut
der Blogseite von GinSpirit.de, lange zurück: Schon im 13. Jahrhundert war es in Teilen
Europas üblich, Wacholderbeeren in Wein oder auch Wasser zu kochen und diese „Medizin“ Patienten zur Behandlung von Hautkrankheiten oder Magenschmerzen zu verabreichen. Historiker haben nachgewiesen, dass Genever in seiner Vorstufe bereits 1495 in Kochrezepten erwähnt wurde – aus der reinen Medizin wurde allmählich ein Genussmittel, an dessen berauschender Wirkung man sich erfreute.
Im Jahr 1591 wurde die erste Brennerei für Getreidebranntweine eröffnet. Die Destillate aus dieser Brennerei wurden mit zahlreichen Kräutern, vorwiegend aber mit Wachholderbeeren aromatisiert, um den gefürchteten Fuselgeschmack zu überdecken. Die Bezeichnung „Genever“ geht wahrscheinlich auf einen Professor Silvius zurück, der im 18. Jahrhundert ein Getränk entwickelte, das sich mit seinem intensiven Wacholderaroma deutlich vom damals weit verbreiteten Kornbrand unterschied.
Schnell entwickelte sich Genever, so
GinSpirit.de weiter, in den Niederlanden zu einem echten Kult. Die Brennereien schossen wie Pilze aus dem Boden. Es ist dem Krieg zwischen dem Königreich Niederlande und Spanien geschuldet, dass sich aus dem Genever in Großbritannien ein weiteres Kultgetränk entwickeln sollte: der Gin. Die Engländer, die ihre niederländischen Freunde im Krieg unterstützten, brachten Genever mit auf die Insel und entwickelten die Idee, den feinen Geschmack von Wachholder mit Alkohol zu verbinden, weiter.
Oude Genever
Enthält einen höheren Anteil an Malzwein (min. 15 %), was ihm einen volleren Geschmack verleiht. Er wird oft mit aromatischen Pflanzenstoffen wie Aloe und Myrrhe gewürzt und hat eine goldene Farbe, die durch die Reifung in Fässern oder durch Karamellfärbung entstehen kann.
Jonge Genever
Besteht hauptsächlich aus neutralem Alkohol und enthält weniger Malzwein (max. 15 %). Dies führt zu einem leichteren und frischeren Geschmack. Deshalb erinnert er eher an Wodka als an Whisky.
Corn Wine Genever (Korenwjin)
Das ist der Name für den harten Stoff. Wenigstens 51 Prozent Malzwein müssen in die Flasche, damit sich ein Genever dieses Label geben darf. Oft wird er noch in Eichenfässern gelagert. Damit ist er sehr nahe am Original und noch näher an Whisky als der Oude Genever.